16 November 2005

Noch zwei Tage ...

es geht immer hin und her. "Es sieht gut aus ...", dass höre ich immer zu. Was das wohl bedeutet? Freitag soll nun endgültig die Entscheidung gefallen sein.
Das würde bedeuten, ab Montag, kann geplant und organisiert werden. Das ist dann auch der letzte Termin. Ich würde mich ab nächster Woche nach anderen Räumen umsehen.
Ich bleibe bei meiner Idee.

Ein Tagesspruch aus dem Radio fand ich ganz passend:

Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg,
wenige in Bezug auf das Ziel.

Friedrich Nietzsche

11 November 2005

Einen Schritt vorwärts

die Zwischennutzungsagentur wird die Aktion zum Rixdorfer Weihnachtsmarkt mitmachen. So wird sich die Verkaufsgalerie Colognialwaren und das QM Richardplatz-Süd mit der Zwischennutzungsagentur gemeinsam präsentieren.
Die Verhandlugen mit der Hausverwaltung gehen weiter.

10 November 2005

Auf und ab ...


Wie das Wetter ist auch meine Stimmung, in der einen Richtung geht es vorwärts in der anderen rückwärts.
Die Anmietung der Räume bereitet Schwierigkeiten. War es nur noch eine Frage der Unterschrift, so soll nun alles wieder in Frage stehen.
Doch ein Lichtblick war heute, dass die Zwischennutzungsagentur mich unterstützt wird. Das bedeutet, wir werden, sofern von der Hausverwaltung möglich, zusammen zum Weihnachtsmarkt den großen Laden mieten und eine Ausstellung machen. Die Ausstellung wird für die KünstlerInnen und die Darstellung der Arbeit des QMs Richardplatz Süd, wie auch der Zwischenmietungsagentur sein.
Bin gespannt, was sich morgen Neues ergibt.

04 November 2005

Das Ende einer Woche ...

Freitag. Seminar an der Uni. Morgens etwas für die Gesundheit tun.
Die Nachricht für den Laden ist an etliche Mailadressen raus gegangen. Und - oh Freude - es haben sich schon einige KünstlerInnen gemeldet.
Der einzigste Wermutstropfen, den Mietvertrag werde ich nicht am Montag bekommen. Dieses Verschieben und die Unsicherheit machen mir etwas zu schaffen. Ich denke immer, das klappt doch nicht mehr, was vielleicht Quatsch ist.
Immer mit der Ruhe und noch nen Kaffee bestellen.

02 November 2005

Homepage fertig ...

Das mit der Bank war nüscht. Hat jemals einer ein Angebot von einer Bank bekommen, mit dem er/sie etwas anfangen konnte? Auch bei den ganzen Finanzierungsmodellen für Existenzgründer finde ich nichts wirklich Überzeugendes. Klar müssen sich die Banken vor Verlusten schützen. Sind es nicht eher die Fehlentscheidungen vor denen sie sich schützen müssen? Das wird aber nicht über eine zusätzliche, zu bezahlende Absicherung des Gründers an die Bank erreicht.

Die Webseite zum Laden ist erreichbar:
http://www.bildverlauf.de/Made-in-Neukoelln/

Jetzt kommt das Anschreiben.

01 November 2005

Ein neuer Tag ...

es gibt so viel zu tun und zu bedenken. Das wichtigste aber ist es, Kontakte zu schließen und genau davor drücke ich mich am liebsten. Heute abend habe ich mir fest vorgenommen, die Anzeigen fertig zu stellen und abzusenden. Als zweites, die Homepage über den Laden fertig zu stellen, damit der Link schnell an die Verteilerliste geschickt werden kann.
Heute gibt es noch einen Termin mit der Bank. Was die mir wohl zu bieten haben...

31 Oktober 2005

Colognialwaren


Ich eröffne einen Laden. In erster Linie soll es mir als Büro für die Organisation von Computerdiensten und Lehreinheiten. Daneben wird es als Verkaufsgalerie genutzt.
Der Laden ist in Berlin-Neukölln, einem Bezirk mit hoher Arbeitslosigkeit, Überalterung, vermehrter Jugendkriminalität, ein sozialer Brennpunkt zusammen gefasst. Der Richardkiez ist dabei einer der schönen Orte im Bezirk. Um den Richardplatz herum wurden die vertriebenen Böhmen angesiedelt. Einiges davon ist erhalten geblieben. So gibt es die alte Schmiede, den Comeniusgarten, die Richardstraße mit den Original böhmischen Häusern, die Kirchengemeinden und einiges anderes mehr.
Das kann an anderer Stelle besser nachgelesen werden, Links dazu folgen.
Den Weg meiner Gründung und der Entwicklung meines Ladens möchte ich hier dokumentieren.